Morgen: Thementalk “Mehr Geld für alle”
Am morgigen Sonntag, 7. Dezember, in der ARD:
Schöne Bescherung gegen die Krisenangst
Morgen bei Anne Will um 21: 45 Uhr unter anderen Gästen: Götz Werner
Das nächste Jahr werde “ein Jahr schlechter Nachrichten”, befürchtet Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und so glauben laut neuem ARD-Deutschlandtrend auch drei Viertel der Bürger, dass uns im Jahr 2009 der schlimmste Teil der Wirtschaftskrise noch bevorsteht. Vorher aber ist Weihnachten, also überschlägt sich die Politik mit Ideen für eine schöne Bescherung, um die Krisenangst zu vertreiben: eine niedrigere Einkommensteuer, die Senkung der Mehrwertsteuer, die Abschaffung des Soli-Zuschlags und sogar die Ausgabe von Konsumgutscheinen werden diskutiert. All diese Vorschläge sollen helfen, die Bürger zu entlasten, den Konsum anzukurbeln und damit die Konjunktur zu beleben.
Aber welcher dieser Vorschläge hätte tatsächlich eine solche Wirkung? Und welche Maßnahme würde den Bürgern wirklich helfen? Wem sollte die Regierung am dringendsten unter die Arme greifen: der Mittelschicht oder Rentnern und Hartz IV-Empfängern? Und ist dies überhaupt der richtige Zeitpunkt für eine schnelle Entlastung, oder hat die Kanzlerin Recht, wenn sie noch abwartet und vor neuen Schulden zurückschreckt?
Die Gäste im Studio
Das Thema diskutieren Thilo Sarrazin (SPD), Dirk Niebel (FDP), Philipp Mißfelder (CDU), der Unternehmer Götz Werner und die Vorsitzende des Arbeitslosenverbandes Deutschland, Marion Drögsler.
Informationen:
http://daserste.ndr.de/annewill/aktuelle_sendung/index.html
Kurzporträts der Gäste
Montag, 8. Dezember 2008 18:24
Sprach der WILL kategorische ‘Bürgergast’ auf dem weissen Sofa gleich zu Beginn auch aus,ihn ängstige und verunsichere zunehmend der unentwegte,unsägliche ‘Vorschlagswettbewerb’,
so erkannte Frau Will zu spät,daß ihre diskutierende Gesprächsrunde der identischen Verlockung selbstredend unterlag.
Selbst weiterhin die ‘Konsumgutscheine’ noch als erkenntnisreichen Beitrag für Umfragen zu erachten,ob+worein der Bürger das staatliche Schenkgeld zu Weihnachten investieren >würde<,
entsprach der Absurdität dieser Stunde.
Wenn es immerhin eine “wahre Quintessenz” aus dieser Stunde gab,dann die allseits in dieser Runde geteilte,daß halt derzeit NIEMAND wissen könne,was das Jahr 2009 der ‘Realwirtschaft’ wirklich bescheren werde.
Kein Wunder:Frau Will,wie ihre ZDF-Kollegin M.Illner,unterstehen disziplinären Direktiven ihrer Verträge betr. Auswahl ihrer Gäste.
Dienstag, 7. April 2009 8:47
Interessanter Artikel (13.03.2009) zur “Zukunft des Geldes” auf Telepolis:
http://tinyurl.com/a9ncm6
Sonntag, 31. Mai 2009 16:58
Ein definitiv hochinteressanter Artikel! Würde ihm nur endlich auch in der ‘Realwirtschaft’
Rechnung getragen;was angesichts der weiteren
Zwielichtigkeiten z.b. um die “Rettung v. Opel”
nicht geschieht!Politiker,Banker+globale Magnaten bleiben widersinnig uneinsichtig.Ihr “Glaube” an Fortschritt bleibt im Irrsinn desselben,indes,wer die Wirklichkeit kompletter Überkapazitäten einsieht,nunmehr längst wissen müsste,daß nie mehr von einer ‘Erholung’ aus der gegenwärtigen Rezession ausgegangen werden kann.
Es scheint sich,wenn überhaupt,um einen
Paradigmenwechsel zu handeln,der seltsamer Weise zwar geschieht, aber von niemanden real
wahrgenommen werden will.So paradox es ist,
so weiß niemand genaues…….nichts.