Das Atelier ist
zwischen
den Menschen. Joseph Beuys

Who Pays?

Wir machen aufmerksam auf ein Projekt, das eine Installation sowie das studentische Projekt “Little Pieces” aus dem Achberger Beuys-Archiv vorstellt (derzeit als “Archiv für Soziale Plastik in Friedrichshafen). Es stellt die Frage nach  unseren Geld- und Kapitalvorstellungen:
10. Februar – 21. Mai 2017 Ausstellung “Who pays” im Kunstmuseum Liechtenstein.

Who Pays?

“Kunst = Kapital”, formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel sein Weltverständnis: “Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.”
Ausgehend von Beuys’ Kapitalbegriff blickt die Ausstellung “Who Pays?” auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten. Sie versammelt künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, die es ermöglichen, aus unterschiedlichen Perspektiven einer zentralen gesellschaftlichen Fragestellung nachzugehen.Die Gesellschaften, besonders die westlich geprägten, scheinen sich derzeit in einem grundlegenden Umbruch zu befinden. Es finden sich vielfältige Ansätze, welche die Veränderungen reflektieren und als Potential und Chance für eine nachhaltigere Zukunft sehen. Welche Rolle spielt dabei das Wesen des Kapitalbegriffs? Und welche “kapitale” Rolle kann die Kunst spielen? Der Titel der Ausstellung “Who Pays?” – Wer bezahlt? – basiert auf einem leuchtenden Schriftzug der KünstlerInnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co).
Eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, in Kooperation mit der Zeppelin University, Friedrichshafen (D), die das Archiv für Soziale Plastik von Rainer Rappmann präsentieren wird.Veranstaltungsprogramm in Kooperation mit Haus Gutenberg, Balzers (FL), Zukunftswerkstatt (FL), TAK Theater am Kirchplatz, Schaan (FL), Bildungshaus Arbogast, Götzis (A), Institut planoalto, Untereggen (CH) und Talente Akademie, Hohenems (A).

Besonders ans Herz legen wir Ihnen dabei:

Montag, 20. März, 20.00 h – 22.00 h Theater Schaan

 Donnerstag, 4. Mai 2017, 18 Uhr   Dialogisches AusstellungsgesprächArchiv für Soziale Plastik (Sammlung Rappmann)   
mit Rainer Rappmann und Nico Stockmann
Donnerstag 11. Mai 2017 18.00 h – 20.00 h
Sonntag, 21. Mai 2017, 11.00 h
Hans-Christoph Binswanger: “Faust und die Magie des Geldes”

 

 

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